Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg

Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg GbR

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Netzwerk Straffälligenhilfe im Austausch mit der SPD

06. Okt. 2026
Das Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg hat mit dem rechtspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch MdL über die Weiterentwicklung der Resozialisierungsarbeit in Baden-Württemberg gesprochen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die langfristige Absicherung der Netzwerkprojekte und die Frage, wie die freie Straffälligenhilfe den wachsenden Herausforderungen im Land begegnen kann.

Für das Netzwerk nahmen Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Landesverbands Baden-Württemberg, sowie Julia Heidenreich und Florian Dirr aus der Steuerungsgruppe teil.

„Unser zentrales Anliegen ist es, die Resozialisierungsangebote landesweit und dauerhaft zu sichern – sowohl in den Justizvollzugsanstalten als auch nach der Entlassung am jeweiligen Wohnort“, sagt Ulf Hartmann, Vorsitzender des Netzwerks Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg. „Dafür brauchen das Netzwerk und seine Mitgliedsvereine eine verlässliche finanzielle Grundlage.“
Andreas Stoch (SPD, MdL) würdigte die Bedeutung der freien Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg:
„Sie ermöglicht es, Menschen auf ihrem Weg zurück in die Gesellschaft gezielt in den Bereichen Wohnen, Arbeit und soziale Teilhabe zu unterstützen. Straffälligenhilfe stärkt damit nicht nur die Betroffenen, sondern leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zum Opferschutz und zur Sicherheit aller.“

Auch die künftige Ausrichtung der Angebote war Thema des Gesprächs. Dabei ging es unter anderem darum, wie Hilfen passgenau auf unterschiedliche Lebenslagen zugeschnitten und die Zusammenarbeit zwischen Justiz, sozialen Diensten und freien Trägern weiter gestärkt werden können.

Das Netzwerk betonte, dass wirksame Resozialisierung auf Kontinuität und Kooperation angewiesen ist. Julia Heidenreich und Florian Dirr brachten die Erfahrungen aus der praktischen Arbeit der Mitgliedsorganisationen in den Austausch ein.

„Resozialisierung gelingt nur, wenn Unterstützung nicht an Zuständigkeitsgrenzen oder kurzfristigen Förderzeiträumen endet“. „Die Angebote des Netzwerks begleiten Menschen auf dem Weg zurück in die Gesellschaft. Damit diese Arbeit verlässlich wirken kann, braucht es eine ebenso verlässliche Finanzierung", so Andreas Stoch.
 
Fotohinweis: v. l. n. r.: Andreas Stoch MdL, Julia Heidenreich, Geschäftsführerin des Verbands Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg, Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Landesverbands Baden-Württemberg, und Florian Dirr, Bereichsleiter beim Paritätischen Landesverband Baden-Württemberg.

Ansprechperson: Julia Heidenreich, Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg