Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg

Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg GbR

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Netzwerk Straffälligenhilfe im Austausch mit Daniela Evers (GRÜNE, MdL)

06. Okt. 2026
Das Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg hat sich mit Frau Daniela Evers MdL, rechtspolitische Sprecherin und Strafvollzugsbeauftragte der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, über die Zukunft der Resozialisierungsarbeit im Land ausgetauscht. Im Zentrum des Gesprächs stand die verlässliche Finanzierung der Netzwerkprojekte sowie die künftige Ausrichtung der freien Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg.

Für das Netzwerk nahmen Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Landesverbands Baden-Württemberg, sowie Julia Heidenreich und Florian Dirr als Vertreter der Steuerungsgruppe teil.
„Unser wichtigstes Anliegen ist, die landesweiten Resozialisierungsangebote an den Justizvollzugsanstalten und an den späteren Wohnorten der Menschen dauerhaft zu sichern“, betonte Ulf Hartmann. „Dafür brauchen das Netzwerk und seine Mitgliedsvereine auch künftig eine verlässliche finanzielle Grundlage. Nur so können bewährte Unterstützungsangebote kontinuierlich weitergeführt werden.“

Daniela Evers (MdL) unterstrich die Bedeutung der freien Straffälligenhilfe für gelingende Wiedereingliederung: „Resozialisierung endet nicht mit der Entlassung aus der Haft. Gerade danach sind verlässliche Unterstützung und konkrete Perspektiven besonders wichtig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Haupt- und Ehrenamt leisten dabei einen unverzichtbaren Beitrag.“
Sie ergänzte: „Resozialisierung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gemeinsam mit den Vereinen der freien Straffälligenhilfe können an den Haftstandorten wichtige Angebote gemacht und Wege zurück in ein straffreies Leben eröffnet werden. Wer Straftaten verhindern will, muss solche Wege stärken. Wir setzen uns dafür ein, diese Angebote verlässlich zu unterstützen und weiterzuentwickeln.“

Ulf Hartmann dankte der Abgeordneten für den Austausch und die Unterstützung der Anliegen des Netzwerks: „Eine gelingende Resozialisierung braucht tragfähige Grundlagen – insbesondere in den Bereichen Arbeit, Wohnen und soziale Absicherung. Wenn diese Unterstützung vor, während und nach der Haft gewährleistet ist, stärkt das nicht nur die Betroffenen, sondern trägt auch zu einer gerechteren und sichereren Gesellschaft bei.“

Fotohinweis: v. l. n. r.: Daniela Evers MdL, Julia Heidenreich, Geschäftsführerin des Verbands Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg, Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Landesverbands Baden-Württemberg, und Florian Dirr, Bereichsleiter beim Paritätischen Landesverband Baden-Württemberg.

Ansprechsperson: Julia Heidenreich, Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg