02. Dez. 2025
Das Netzwerk Straffälligenhilfe im Gespräch mit der FDP-Fraktion
Im Rahmen eines fachpolitischen Gesprächs traf sich Vertreter des Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg mit Vertreter*innen der FDP-Fraktion am 2.12.2025 im Landtag Baden-Württemberg. Ziel des Austauschs war es, die aktuelle Lage und die Projekte der Straffälligenhilfe im Land darzustellen, strukturelle Handlungsbedarfe zu benennen und die Rolle der freien Straffälligenhilfe als unverzichtbaren Partner im Resozialisierungsgefüge des Landes zu schärfen.
Die Vertreter des Netzwerks stellten die zentralen Herausforderungen innerhalb der Straffälligenhilfe dar: steigende Komplexität der Klient*innenlagen, wachsende Anforderungen an Übergangsmanagement, Wohnraumsicherung, psychosoziale Stabilisierung und nachhaltige Integration nach Haftentlassung. Es wurde betont, dass Resozialisierung kein isolierter Einzelschritt, sondern ein kontinuierlicher Prozess ist, der verlässliche Rahmenbedingungen, ausreichende Finanzierung und politische Rückendeckung erfordert.
Frau MdL Goll würdigte die Arbeit des Netzwerks ausdrücklich und ordnete sie als gesellschaftlich wie sicherheitspolitisch relevant ein. In ihrem Statement führte sie aus: „Die Straffälligenhilfe steht nie still – und gerade das macht ihren besonderen Wert für unsere Gesellschaft aus. Das Netzwerk Straffälligenhilfe greift kontinuierlich die aktuellen Herausforderungen auf, mit denen Menschen im Strafvollzug, im Übergang und in der Bewährung konfrontiert sind. Sie schaffen damit die Voraussetzungen, damit Resozialisierung nicht nur ein Ziel bleibt, sondern eine reale Chance wird. Indem das Netzwerk neue gesellschaftliche Entwicklungen, veränderte Lebenslagen und wachsende Integrationsanforderungen frühzeitig erkennt, stärkt es die gesamte Kette der Wiedereingliederung: von der Begleitung während der Haft über die Unterstützung beim Neustart bis hin zur langfristigen Stabilisierung im Alltag. Diese vorausschauende Arbeit verhindert Rückfälle, erhöht die individuelle Lebensperspektive und leistet damit auch einen wesentlichen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit. Für dieses fortwährende Engagement, für Professionalität, Verlässlichkeit und Empathie möchte ich dem Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg ausdrücklich danken. Sie geben Menschen eine zweite Chance – und damit der Gesellschaft ein Stück Sicherheit und Zusammenhalt zurück.“
Der offene Austausch machte deutlich, dass zwischen Netzwerk und FDP-Fraktion ein gemeinsames Verständnis darüber besteht, dass funktionierende Straffälligenhilfe ein zentraler Baustein moderner Sozial- und Sicherheitspolitik ist. Vereinbart wurde, den fachlichen Dialog fortzusetzen und konkrete Ansatzpunkte für eine strukturelle Stärkung der Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg weiter zu vertiefen.
Das Gespräch hat einen wichtigen Beitrag geleistet, diese Zusammenhänge politisch zu verankern und die Straffälligenhilfe als zukunftsorientierten Teil der Wohlfahrtslandschaft zu positionieren.
Fotohinweis: v.l.n.r. Hans Dieter Scheerer (MdL, FDP), Jascha Feldhaus (Referent Verband Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg e.V.), Jürgen Gremmelmaier (Vorsitzender Badischer Landesverbands für soziale Rechtspflege), Julia Goll (MdL, stv. Fraktionsvorsitzende FDP), Florian Dirr (Bereichsleiter Paritätischer Landesverband Baden-Württemberg), Nico Weinmann, MdL, stv. Fraktionsvorsitzender FDP)
Im Rahmen eines fachpolitischen Gesprächs traf sich Vertreter des Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg mit Vertreter*innen der FDP-Fraktion am 2.12.2025 im Landtag Baden-Württemberg. Ziel des Austauschs war es, die aktuelle Lage und die Projekte der Straffälligenhilfe im Land darzustellen, strukturelle Handlungsbedarfe zu benennen und die Rolle der freien Straffälligenhilfe als unverzichtbaren Partner im Resozialisierungsgefüge des Landes zu schärfen.
Die Vertreter des Netzwerks stellten die zentralen Herausforderungen innerhalb der Straffälligenhilfe dar: steigende Komplexität der Klient*innenlagen, wachsende Anforderungen an Übergangsmanagement, Wohnraumsicherung, psychosoziale Stabilisierung und nachhaltige Integration nach Haftentlassung. Es wurde betont, dass Resozialisierung kein isolierter Einzelschritt, sondern ein kontinuierlicher Prozess ist, der verlässliche Rahmenbedingungen, ausreichende Finanzierung und politische Rückendeckung erfordert.
Frau MdL Goll würdigte die Arbeit des Netzwerks ausdrücklich und ordnete sie als gesellschaftlich wie sicherheitspolitisch relevant ein. In ihrem Statement führte sie aus: „Die Straffälligenhilfe steht nie still – und gerade das macht ihren besonderen Wert für unsere Gesellschaft aus. Das Netzwerk Straffälligenhilfe greift kontinuierlich die aktuellen Herausforderungen auf, mit denen Menschen im Strafvollzug, im Übergang und in der Bewährung konfrontiert sind. Sie schaffen damit die Voraussetzungen, damit Resozialisierung nicht nur ein Ziel bleibt, sondern eine reale Chance wird. Indem das Netzwerk neue gesellschaftliche Entwicklungen, veränderte Lebenslagen und wachsende Integrationsanforderungen frühzeitig erkennt, stärkt es die gesamte Kette der Wiedereingliederung: von der Begleitung während der Haft über die Unterstützung beim Neustart bis hin zur langfristigen Stabilisierung im Alltag. Diese vorausschauende Arbeit verhindert Rückfälle, erhöht die individuelle Lebensperspektive und leistet damit auch einen wesentlichen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit. Für dieses fortwährende Engagement, für Professionalität, Verlässlichkeit und Empathie möchte ich dem Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg ausdrücklich danken. Sie geben Menschen eine zweite Chance – und damit der Gesellschaft ein Stück Sicherheit und Zusammenhalt zurück.“
Der offene Austausch machte deutlich, dass zwischen Netzwerk und FDP-Fraktion ein gemeinsames Verständnis darüber besteht, dass funktionierende Straffälligenhilfe ein zentraler Baustein moderner Sozial- und Sicherheitspolitik ist. Vereinbart wurde, den fachlichen Dialog fortzusetzen und konkrete Ansatzpunkte für eine strukturelle Stärkung der Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg weiter zu vertiefen.
Das Gespräch hat einen wichtigen Beitrag geleistet, diese Zusammenhänge politisch zu verankern und die Straffälligenhilfe als zukunftsorientierten Teil der Wohlfahrtslandschaft zu positionieren.
Fotohinweis: v.l.n.r. Hans Dieter Scheerer (MdL, FDP), Jascha Feldhaus (Referent Verband Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg e.V.), Jürgen Gremmelmaier (Vorsitzender Badischer Landesverbands für soziale Rechtspflege), Julia Goll (MdL, stv. Fraktionsvorsitzende FDP), Florian Dirr (Bereichsleiter Paritätischer Landesverband Baden-Württemberg), Nico Weinmann, MdL, stv. Fraktionsvorsitzender FDP)