Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg

Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg GbR

links_oben_netzwerk

Sie sind hier

Aktuelle Informationen & Presseberichte


26.10.2016  
24. Qualitätswerkstatt „Schwitzen statt Sitzen“ in Stuttgart - Umgang mit Flüchtlingen

Zum 24. Mal trafen die Sozialarbeiter in den Vermittlungsstellen gemeinnütziger Arbeit zusammen. Ein Schwerpunktthema war der Umgang mit Flüchtlingen, die oft weder Sprache noch den Sinn der Ableistung von gemeinnütziger Arbeit verstehen.

Deshalb wurden Merkblätter in verschiedenen Sprachen erstellt, die hier abrufbar sind. Als eine weitere Möglichkeit wurde die Beschäftigung von geflüchteten Menschen im Bundesfreiwilligendienst vorgestellt. Sie können kulturelle und sprachliche "Übersetzungshilfe" leisten. Ein Workshop mit Frau Dr. Kinne, Dipl. Psych. und Trainerin für interkulturelle Kompetenz rundete den Tag ab.

 

 

05.10.2016  
Familienorientierung im Strafvollzug
 
Das Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg verschickt an die Vollzugsanstalten im Land dieses Poster, anhand dessen den Kindern die Kontrolle erklärt werden kann

und gibt weitere Anregungen zur Familienorientierung im Strafvollzug

 

 

21.09.2016  
23. Qualitätswerkstatt Nachsorgeprojekt Chance am 21.09.2016 in Stuttgart
 
Nahezu 50 Sozialarbeiter aus den Vollzugsanstalten und dem Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg kamen zur 23. Qualitätswerkstatt im Hospitalhof in Stuttgart zusammen. Die Schnittstellen im Übergang vom Vollzug in die Freiheit wurden beleuchtet. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Fragestellung, ob dazu die stärkere Einbindung Ehrenamtlicher sinnvoll sei.

Der Wunsch nach ehrenamtlicher Einzelbetreuung wurde bei einer von Prof. Dr. Schneider im Jahr 2015 durchgeführten repräsentativen Befragung in den Vollzugsanstalten Baden-Württembergs von 50 % der Gefangenen geäußert, spielt jedoch in der Praxis kaum eine Rolle.

Die Tagungsteilnehmenden begrüßten zwar grundsätzlich die Förderung bürgerschaftlichen Engagements, ein Ausbau gerade beim Übergang in die Freiheit wurde jedoch als schwierig angesehen.

(Bericht: H.Höll)

Vorträge: Vortrag Prof. Dr. Sabine Schneider

 

 

 

18./19. Juli 2016  
Tagung an der Ev. Akademie Bad Boll zum Umgang mit häuslicher Gewalt
 
75 Fachleute aus der Opfer- und Täterarbeit informierten sich zu den neuen Entwicklungen im Bereich der häuslichen Gewalt. Große Erwartungen verbanden sie mit dem Landesaktionsplan gegen Gewalt, der von der Landeskoordinierungsstelle des Sozialministeriums Baden-Württemberg vorgestellt wurde. Sie mussten jedoch erfahren, dass dieser Landesaktionsplan weit hinter den erforderlichen Maßnahmen hinterherhinkt.

 

Die Tagungsteilnehmer erwarten Empfehlungen und Standards des Sozialministeriums, um landesweit vergleichbare Interventionsverfahren bei häuslicher Gewalt durchführen zu können. Das Sozialministerium sollte hier koordinierende Funktion wahrnehmen. Die Erwartungen des Netzwerks Straffälligenhilfe sind in diesem Positionspapier formuliert.

Infos:

Positionspapier

 

 

12.07.2016  
Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf würdigt Arbeit des bundesweit einmaligen Projekts für Kinder inhaftierter Eltern

"Das Eltern-Kind-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zu Resozialisierung"

Wenn Elternteile inhaftiert werden, dann leiden deren Kinder besonders darunter und benötigen Unterstützung. Das bestätigt eine neue Studie der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Ulm über die Arbeit des Eltern-Kind-Projekts. Dieses unterstützt in Baden-Württemberg Kinder mit einem inhaftierten Elternteil sowie deren Familien. Die Studie wurde heute in Ulm vorgestellt.

Das bundesweit einmalige Eltern-Kind-Projekt fördert das Wohl der Kinder von in Baden-Württemberg inhaftierten Personen. Es besteht seit 1. Juli 2011 und wird von Mitteln der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH in Höhe von 1,2 Millionen Euro bis 31.Dezember 2016 finanziert. Seit 2011 hat das Projekt landesweit 502 Kinder betreut. Pro Jahr nehmen zirka 100 Familien Hilfe in Anspruch.

Für einen Zwischenbericht hat die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Ulm 43 Familien mit einem in der Justizvollzugsanstalt Ulm inhaftierten Elternteil begleitet. Sie ermittelte bei den einbezogenen Kindern erhebliche Verhaltens- und Beziehungsprobleme, stellte aber im Verlauf der Betreuung durch das Eltern-Kind-Projekt auch Verbesserungen der auftretenden Verhaltensauffälligkeiten fest.

Der baden-württembergische Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf würdigte die Arbeit des Eltern-Kind-Projekts "als wichtigen Beitrag zur Resozialisierung". Minister Wolf sagte weiter: "Kinder verdienen in einer solchen Situation, zu der sie selbst nichts beigetragen haben, in besonderem Maße Hilfe und Solidarität. Oft ist die Familie die wichtigste Komponente für eine erfolgreiche Resozialisierung. Daher hat die Gesellschaft ein hohes Interesse daran, Kinder, deren Eltern inhaftiert sind, zu unterstützen." Wolf sicherte den Verantwortlichen des Projekts zu, sich dafür einzusetzen, für die Zeit nach dem 31.Dezember 2016 eine weitere Finanzierung ihrer erfolgreichen Arbeit sicherzustellen.

Hintergrund:

Träger des Eltern-Kind-Projekts ist der gemeinnützige Verein Projekt Chance e.V.. Dieser unterstützt Straffällige bei der Eingliederung in ein Leben ohne Straftaten und hilft dabei, negative Folgen der Inhaftierung für Familienangehörige, insbesondere Kinder abzumildern.

Mit der Umsetzung des Eltern-Kinder-Projekts hat der Verein das "Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg" beauftragt. Dieses ist wiederum ein Zusammenschluss des Badischen Landesverbands für soziale Rechtspflege, des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden-Württemberg und des Verbands Bewährungs- und Straffälligenhilfe Baden-Württemberg. Die landesweit 22 Mitgliedsvereine des Netzwerks Straffälligenhilfe betreuen die Familien und deren Kinder vor Ort.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Webseite: http://www.projekt-chance.de

(Pressemitteilung des Justizministeriums)

 

04.07.2016  
Antrittsbesuch des Netzwerks Straffälligenhilfe bei Justizminister Guido Wolf
 
In freundlicher Atmosphäre fand ein erstes Gespräch mit dem neuen Justizminister statt, der erst seit wenigen Wochen im Amt ist. Ziel war, ihn mit der Arbeit der freien Straffälligenhilfe bekannt zu machen und um Unterstützung zu werben. Diese wurde zugesagt. Im Entwurf für den nächsten Haushalt sind bereits Mittel für das Eltern-Kind-Projekt Projekt vorgesehen. Die Pressestelle des Justizministeriums wird zeitgleich mit der Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks für dieses Projekt eine unterstützende Pressemitteilung herausgeben. “Schwitzen statt Sitzen“ wird verstetigt. Ein neuer Vertrag soll 2018 ebenfalls wieder mit längerer Laufzeit abgeschlossen werden. Bisher bewährte Projekte und Aufgaben sollen beibehalten werden. Damit wird den Vereinen Planungssicherheit gegeben und die 2. Säule der Sozialarbeit der Justiz gestärkt.


Das Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg zum Antrittsbesuch bei Justizminister Guido Wolf. Von links nach rechts: Belz, GF Badischer Landesverband für soziale Rechtspflege, Kaiser, der Paritätische BW, Dr. Walz, Vorsitzender Badischer Landesverband fur soziale Rechtspflege, Wolf, Justizminister, Höll, GF Verband BSW, Brauneisen, Vorsitzender Verband BSW

 

 

 


15.06.2016  
3. Mitarbeiterwerkstatt Wohnen - Was bedeutet "betreutes Wohnen" heute?
 
Mitarbeitende des "betreuten Wohnens" der freien Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg trafen sich zum Erfahrungsaustausch und zur Konzeptentwicklung. Mit 534 Wohnplätzen bietet das Netzwerk Wohnraum für eine Personengruppe, die ohne diese Hilfestellung kaum Fuß fassen könnte. Bei einer Entlassung von der Haft in die Obdachlosigkeit wäre der Rückfall meist schon vorprogrammiert.2015 wurden 763 Personen durch "betreutes Wohnen" unterstützt. In letzter Zeit ist eine Weitervermittlung auf den freien Wohnungsmarkt nach der Eingliederungsphase kaum möglich. Aus der Not heraus bleibt den Vereinen oft nur der Ankauf eigenen Wohnraums.

Der Sozialberatung Ludwigsburg ist es gelungen, ein Haus zu kaufen und dort ein neues Konzept "betreutes Wohnen für Senioren" umzusetzen. In Reutlingen wurde ein Konzept der intensiven flexiblen Einzelbetreuung umgesetzt, das neben dem betreuten Wohnen Hilfen bei der Arbeitsintegration bereits im Übergang von der Haft in Freiheit vorsieht.

 

1./2. Juni 2016  
Frühjahrskonferenz der Justizministerinnen und Justizminister - Beschlussfassung über die Wiedereingliederung entlassener Strafgefangener als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
 
Die Wiedereingliederung soll erleichtert werden, indem folgende Ziele verfolgt werden:

- Finanzen: Nichtberücksichtigung des Überbrückungsgeldes als Einkommen

- Arbeit: Beratungsleistungen und Bildungsgutscheine der Arbeitsagentur bereits in Haft

- Wohnen: Sicherung des Wohnraums durch Mietkostenübernahme während der Inhaftierung

Positionspapier

 

 

01.06.16  
Verbüßung von Ersatzfreiheitsstrafen - 21. Qualitätswerkstatt „Schwitzen statt Sitzen“ in Stuttgart

Die Verbüßung von Ersatzfreiheitsstrafen belastet die Gefängnisse in Baden-Württemberg mit rund 5.000 Inhaftierungen jährlich. Dieser Personenkreis wurde von den Gerichten ausdrücklich nicht mit einer Freiheitsstrafe belegt. Die Gründe für die Inhaftierung sind vielfältig.

Mehr dazu Artikel in der Zeit

Die 21. Qualitätswerkstatt beschäftigte sich mit den Möglichkeiten der Haftvermeidung für diesen Personenkreis, der auch vom Angebot der gemeinnützigen Arbeit im bisherigen Konzept nicht erreicht wird.

Dipl. Sozialarbeiter Jörg Reuschling von der Haftentlassenenhilfe in Hessen stellte den Praktikern das Projekt AvE vor. Durch aufsuchende Sozialarbeit werden Menschen erreicht, die aus unterschiedlichen Gründen bisher keinerlei Kontakt aufgenommen hatten. Die Mitarbeitenden in den Vermittlungsstellen in Baden-Württemberg kamen überein, einige Alternativen und Ergänzungen des bisherigen Qualitätskonzepts „Schwitzen statt Sitzen“ zu erproben und beim nächsten Zusammentreffen diese Erfahrungen auszuwerten.

Vorträge und Tagungsmaterialien:

Flyer des Projektes AvE

Vortrag Jörg Reuschling / Haftentlassenenhilfe Hessen

 

 

24.05.2016  

Mitteilung aus dem Württemberger Verband:

Dramatischer Rückgang der Geldauflagenzuweisungen 2015

 
Die vom Justizministerium Baden-Württemberg übermittelten Zahlen bestätigen den dramatischen Rückgang der Zuweisungspraxis der Geldauflagen an die justiznahen Vereine, vor allem im württembergischen Landesteil. Profiteur der Entwicklung ist die Staatskasse.

Dies wurde vom Landesrechnungshof BW angeregt, die Justiz ist dem nachgekommen. Innovationen und Angebote der justiznahen Vereine werden jedoch nur ermöglicht durch die Geldbussen-Zuweisungen.der Vorsitzende des VBSW, Generalstaatsanwalt Achim Brauneisen, zeigt die Entwicklung anhand der aktuellen Zahlen auf. Mehr....

(H. Höll)

 

18.05.2016  
 
Das Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg gratuliert Justizminister Guido Wolf MdL zu seiner Ernennung und bittet um einen baldigen ersten Gesprächstermin. Unser Anliegen ist, ihn mit der Arbeit der justiznahen Vereine bekannt zu machen und um finanzielle Absicherung unserer Projekte zu werben.

Schreiben an Justizminister Wolf

 

 

21.04.2016  
Mitgliederversammlung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege in Mosbach

 

Unter großer Beteiligung fand am 21.04.16 in Mosbach die diesjährige Mitgliederversammlung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege (BLV) statt.der Bezirksverein Mosbach, der mitgliederstärkste Verein im Landesverband, hat die diesjährige Planung und Ausgestaltung der Landesversammlung organisiert. Im Landesverband sind 19 Bezirksvereine mit insgesamt 953 Mitgliedern aktiv. Die Tagesordnung spiegelte die weitere positive Entwicklung der von den Mitgliedsvereinen in zahlreichen Einrichtungen und Projekten geleisteten Arbeit.


Grussreden und Vortrag

In seinem Grußwort stellte der Oberbürgermeister der Stadt Mosbach Michael Jann die Kommune und das Umland vor. Er betonte, dass für ein intaktes Gemeinwesen, eine gut ausgebaute freie Straffälligenhilfe mit Betreuung der Klienten, Versorgung mit Wohnraum von großer Bedeutung ist.

 

Tagungsbericht des Öffentlichkeitsreferenten W.Wilhelm

 

Tätigkeitsübersicht des Badischen Landesverbandes 2015

 

Das Mosbacher Lumpenglöckle - eine Anekdote aus der Begrüssung

 

 

13.04.2016  
9. Qualitätswerkstatt im Eltern-Kind-Projekt in Stuttgart „Umgang mit Sexualstraftätern“
 
Das Netzwerk Straffälligenhilfe veranstaltete am 13.04.2016 unter dem Thema „Umgang mit Sexualstraftätern“ im „Eltern-Kind-Projekt“ (EKP) seine 9. Qualitätswerkstatt .der Einladung nach Stuttgart sind zahlreiche Fallmanager und Koordinatoren aus den beteiligten Vereinen und Justizvollzugsanstalten gefolgt.

Vollständiger Tagungsbericht W. Wilhelm

Tagungsübersicht

Vorstellung der Beratungsstelle für Angehörige von Inhaftierten Treffpunkt e.V. - Christel Brendle

 

 

11.04.2016  
Mitgliederversammlung und öffentliche Veranstaltung des Verbandes für Bewährungs- und Straffälligenhilfe in Schwäbisch Gmünd

 

Unter grosser Teilnahme fand am 11.04.16 in Schwäbisch Gmünd die diesjährige Mitgliederversammlung der württembergischen Straffälligenhilfevereine statt.

Bei der öffentlichen Veranstaltung am Nachmittag forderte der Vorsitzende des Verbands, Generalstaatsanwalt Achim Brauneisen auf:

mehr. . . . Pressemitteilung vom 11. 4.16

Der Erste Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd Dr. Bläse betonte in seinem Grußwort: »Die Frauenvollzugsanstalt Gotteszell gehört zu Schwäbisch Gmünd! «

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte die JVA-Band „Jail-Mail“.der Leiter des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd, Helmut Argauer zeigte mit seinem Instrument ein hervorragendes Beispiel für gelungenes Bürgerschaftliches Engagement.


„Jail Mail“ mit polizeilicher Unterstützung

Frau Prof. Dr. Ute Ziegenhain von der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Ulm hielt den Festvortrag: Inhaftierte Eltern - und die Kinder?

Sie berichtete von ersten Evaluationsergebnissen des Eltern-Kind-Projekts und verwies darauf, dass die Kinder ein Anrecht auf die Wahrheit hätten. Kinder sind nicht zu jung für schwierige und schmerzliche Themen. Die kindgerecht vermittelte Wahrheit sei leichter zu ertragen als die Hütung dubioser „Familengeheimnisse“. Nun müsse das Eltern-Kind-Projekt den Projektstatus verlassen und als Regelangebot weitergeführt werden. Die positive Wirkung der Betreuung lasse sich nachweisen.

Pressemitteilung

Zeitungsartikel der Rems-Zeitung

Zeitungsartikel in der Gmünder Tagespost

 

 

16.03.2016  
Fachtagung „Übergangsmanagement aus einem Guss“

 


Die Sozialdienste der Justiz, Bewährungshilfe, der freien Straffälligenhilfe und das Justizministerium in Baden-Württemberg gaben mit einer gemeinsamen Fachtagung den Startschuss für eine koordinierte Verzahnung von Entlassungsvorbereitung und Nachsorge.


Inputs und Diskussionsgruppen

Die Sicht der Praktiker wird in der Kooperationsvereinbarung zum Übergangsmanagement von Haft in Freiheit Eingang finden, die derzeit unter Federführung des Justizministeriums mit allen relevanten Akteuren in Baden-Württemberg erarbeitet wird.


Abschlußpodium

An dieser Tagung, die als Ideen-Werkstatt konzipiert war, nahmen die Verantwortlichen der drei Verbände sowie zahlreiche Teilnehmer aus den Mitgliedsvereinen teil.

Infos:

Tagungsbericht W. Wilhelm

Begrüssung H. Egerer

Präsentation Justizministerium

Präsentation Neustart

Präsentation Vollzug

Präsentation Netzwerk

Fallschilderung K.dentz-Bauer

 

 

06.03.2016  
Schulden und Inhaftierung - Eine Broschüre für ver- und überschuldete Gefangene

 

Das Netzwerk Straffälligenhilfe veröffentlicht unter Autorenschaft von W. Wilhelm die zweite Auflage der umfangreichen Informationsschrift mit zahlreichen praktischen Handreichungen und Formularen.

2. Auflage als pdf

 

 

03.02.2016  
5.netzwerkstagung / Zukunftskonferenz des Netzwerks Straffälligenhilfe Baden-Württemberg

 

Das Netzwerk Straffälligenhilfe (Zusammenschluss Badischer Landesverband für soziale Rechtspflege, Verband Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg und der Paritätische Baden- Württemberg) hatte die Vorstandsmitglieder und Geschäftsführenden der Mitgliedsvereine am 03.02.2016 zur 5.netzwerktagung eingeladen. Die Tagung stand unter dem Motto »Positionierung und Profilentwicklung« und sammelte Ideen und Anregungen fur die künftige Ausrichtung des Netzwerkes.


Inputs und Diskussionsgruppen

Diese Netzwerktagung folgte der Tradition der früheren Zukunftskonferenzen im Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg. An dieser Tagung, die als Ideen-Werkstatt konzipiert war, nahmen die Verantwortlichen der drei Verbände sowie zahlreiche Teilnehmer aus den Mitgliedsvereinen teil.


Abschlußpodium

U. Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Baden-Württemberg, begrüßte die Teilnehmer der Tagung und stellte in ihrem Eingangsstatement fest, dass das Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg auf zehn Jahre erfolgreiche Arbeit verweisen . . . .

Vollständiger Tagungsbericht (W. Wilhelm)

 

 

27.01.2016  
Ehrenamtstagung in Stuttgart

 

Unter das Hauptthema „Welche Ehrenamtlichen brauchen wir? “ hatte der Fortbildungsverbund Straffälligenhilfe Baden-Württemberg, ein Zusammenschluss verschiedener justiznaher Träger, dem auch der badische Landesverband für soziale Rechtspflege angehört, seine Jahrestagung vom 27.01.2016 in Stuttgart gestellt.


Fachvorträge

Zahlreiche Ehrenamtliche, Ehrenamtsmentoren und Anstaltsleiter folgten der Einladung.


Fishbowl und Plenum

Am Nachmittag der Tagung stand ein Rückblick zum Mentoren-Treffen 2015 auf dem Programm. Hilde Höll vom Verband BSW berichtete zu den Themen Konzeptüberprüfung und Weiterentwicklung. Ein Leitfaden zum Erstgespräch für Ehrenamtsbewerber wurde entwickelt. Ein besserer Info-Austausch der Mentoren durch Fachinformationen wurde umgesetzt.
(Text aus Tagungsbericht W. Wilhelm entnommen)

Infos:

W. Wilhelm: Tagungsbericht

 

Prof. Dr. A. Jansen , Prof. Dr. S. Schneider : Gefangenenbefragung - Wünsche nach ehrenamtlichen Freizeit- und Unterstützungsangeboten im Strafvollzug

 

K. Fritsche, Leiterin JVA Adelsheim : Welche Ehrenamtlichen brauchen wir?

 

 

15.12.2015  
Informationsveranstaltung »Psychosoziale Prozessbegleitung«

 


Dieses Kind wird künftig als Opferzeuge eine fachkundige Unterstützung an der Seite haben - gemalt von Steffi Sommer

Das 3. Opferrechtsreformgesetz sieht eine Stärkung der Opferrechte im Strafverfahren vor. Voraussichtlich werden die Regelungen zur Psychosozialen Prozessbegleitung am 1. Januar 2017 in Kraft treten. Aus diesem Anlass lud Justizminister Rainer Stickelberger MdL zu einer Informationsveranstaltung ins Justizministerium ein. 55 Teilnehmende aus Opfer- und Straffälligenhilfe-Organisationen folgten dieser Einladung. PräventSozial informierte über die Zwischenergebnisse eines seit 2015 laufenden Pilotprojekts in den Landgerichtsbezirken Stuttgart, Ellwangen, Karlsruhe.

Das Justizministerium rechnet mit landesweit mindestens 500 Verfahren jährlich, wenn ein Rechtsanspruch auf psychosoziale Prozessbegleitung für die minderjährigen Opfer schwerer Straftaten besteht. Auswahlkriterien für die Beiordnung einer Begleitung sind die Schwere des Delikts, das Alter, Schutzbedürftigkeit und Traumatisierung des Opfers. Die Beiordnung wird auf Antrag gewährt. Pressemitteilung des Justizministeriums. (Hilde Höll)

 

04.12.2015  
Chorprojekt in der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe erhält Ehrenamtspreis

 

Bezirksverein Karlsruhe: Der Gefangenenchor der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe ist bei der Preisverleihung des Ehrenamtspreises «Echt gut» am 4.Dezember 2015 in Stuttgart in der Kategorie «Sport Kultur» als Sieger (1. Platz! ) hervorgegangen. Das Projekt des gemischten Chors von Draußen und Drinnen besteht seit 10 Jahren und hat sich als wichtiges Element in der Arbeit mit den Insassen entwickelt. Viele Ehrenamtliche sind hier aktiv und engagiert bei der kulturellen Arbeit mit den Insassen der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe. Seit Anbeginn wird das Projekt ideell und finanziell vom Bezirksverein für soziale Rechtspflege Karlsruhe unterstützt.

Damit hat das Chorprojekt der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe eine hervorragende Würdigung in Form des Ehrenamtspreises Baden-Württemberg «Echt gut», erhalten. Für viele Insassen bringt die Musik vergessene oder neue Seiten zum Klingen. Die Begegnungen sind den Gefangenen wichtig. Durch den Chor wird der oft eintönige Alltag im Strafvollzug sinnvoll unterbrochen. W. W.

Pressemitteilung des Justizministeriums

 

 

27.11.2015  
Auftaktveranstaltung runder Tisch Resozialisierung

 

Mit dem Ziel, eine Kooperationsvereinbarung zum Übergangsmanagement von Haft in Freiheit mit allen relevanten Akteuren abzuschließen, lud Justizminister Rainer Stickelberger zur Auftaktveranstaltung des Justizministeriums zum »Runden Tisch Resozialisierung«. An der Veranstaltung nahmen teil:


Justizminister Stickelberger MdL und weitere Vertreter des Justizministeriums


Vertreter des Städtetags BW, des Kommunalverbandes fur Jugend und Soziales, des Landkreistags BW, der Regionaldirektion BW der Bundesagentur fur Arbeit und des Sozialministeriums BW


Wolfgang Wirth, Leiter des Kriminologischen Dienstes NRW referierte zum »Sinn und Nutzen einer Kooperationsvereinbarung zur Integration Strafgefangener«


Vertreter des Netzwerks Straffälligenhilfe BW und der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg.

Resumee: Eine Verbesserung der Eingliederungschancen entlassener Strafgegangener minimiert das Rückfallrisiko, dient damit der Sicherheit und ist der beste Opferschutz. Auch unter ökonomischen Gesichtspunkten rechnen sich diese Maßnahmen: Folgekosten werden eingespart bei Polizei, Justiz, Opfern und Tätern - gesellschaftliche Teilhabe und Arbeitsintegration haben zudem volkswirtschaftlichen Nutzen. Außerdem steht im März eine Fachtagung der Sozialdienste von Vollzug, Bewährungshilfe und freien Trägern »Ubergangsmanagement aus einem Guss! « auf der Tagesordnung. So sollen durch bessere Verzahnung aller externen und internen Akteure für die Wieder eingliederungder Gefangenen gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Informationen:

Vortrag Wolfgang Wirth

 

Medieninformation / Pressemitteilung des Justizministeriums

 

 

18.11.15  
20. Qualitätswerkstatt "Vermittlung gemeinnütziger Arbeit" in Stuttgart

 

Die 20. Qualitätswerkstatt vom 18.11.2015 im Projekt »Schwitzen statt Sitzen« diente vorrangig dem Anspruch, den Austausch fortzuführen und die Handhabung in Problemfällen abzusprechen. Die Veranstaltung stand unter dem Thema »Ersatzfreiheitsstrafen - zügige Abwicklung gemeinnütziger Arbeit«. Hierzu waren - wie schon 2012 - neben den Vermittlungs­stellen auch RechtspflegerInnen/GeldstrafenvollstreckerInnen der Staatsanwaltschaften eingeladen.


Einführung

Die Referenten Generalstaatsanwalt Achim Brauneisen, Vorsitzender des Verbandes Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg e. V. , und Staatsanwalt Florian Steinberg vom Justizministerium Baden-Württemberg betonten in ihren Beiträgen den hohen Stellenwert des Projekts.


Arbeitstische

Am Nachmittag standen der Versammlung sechs Thementische zur Verfügung:

  • 1. Tübinger Vertrauensmodell
  • 2. Juristische Fragen
  • 3. Besondere Probleme und Chancen bei Flüchtlingen
  • 4. Erledigung durch Zahlen
  • 5. Umgang mit Vermittlungshemmnissen
  • 6. Zügiger Ablauf der Vermittlung

     

Die Teilnehmer der Veranstaltung konnten interdisziplinär die Themen bearbeiten mit dem Ziel, das Projekt optimal und effektiv zu gestalten. (Auszug aus dem Tagungsbericht von W. Wilhelm)

Vorträge und Tagungsmaterialien:

 

Vollständiger Tagungsbericht Willi Wilhelm

 

 

04.11.2015  
Vielfalt und Innovation -Neue Entwicklungen in der Straffälligenhilfe

Veröffentlichung mit Projektbeschreibungen aus der Broschüre PARITÄTinform 3/2015

Broschüre als pdf

 

 

26. 10.2015  
Geschäftsführerbesprechung im Netzwerk Straffälligenhilfe

 

Am 26. 10.2015 fand im Bildungszentrum Hospitalhof die jährliche Informationsveranstaltung der Geschäftsführer und Vorstände der Mitgliedsvereine statt, zu der vom Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg eingeladen wurde.

Die Teilnehmer der Veranstaltung besprachen unter anderem die Themenkomplexe Eltern-Kind-Projekt, Nachsorgeprojekt Chance, Datenschutz und Flüchtlingsproblematik. Die bevorstehende Rückverstaatlichung der Bewährungshilfe wurde ebenfalls angesprochen.

Tagungsbericht W. Wilhelm

 

 

02. 10.2015  
Ehrung für Generalstaatsanwalt a. D. Klaus Pflieger für sein ehrenamtliches Engagement für die Bewährungs- und Straffälligenhilfe

 

Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Generalstaatsanwalt a. D. Klaus Pflieger das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland in einer Feierstunde am 02. 10.15 von Justizminister Rainer Stickelberger überreicht. Seine Verdienste in seiner elfjährigen Tätigkeit als Vorsitzender des Verbands Bewährungs und Straffälligenhilfe Württemberg wurden dabei besonders hervorgehoben. Pressemitteilung des Justizministeriums BW.

 

 

2 9.09.2015  
Fachtagung: Neue Wege der Kooperation bei häuslicher Gewalt

 

Bei einer Fachtagung im Stuttgarter Rathaus wurde die Interventionskette bei der Stuttgarter Ordnungspartnerschaft STOP vorgestellt. Das seit 2001 existierende Verfahren funktioniert in Stuttgart bestens - von einem flächendeckenden Angebot Baden-Württemberg sind wir jedoch weit entfernt. Die freie Straffälligenhilfe mit ihren Angeboten in der Gewaltprävention und der Beratung von Männern bei häuslicher Gewalt ist bereit, für dieses Angebot in BW die nötige soziale Infrastruktur auf Täterseite zur Verfügung zu stellen. Täterberatung bei häuslicher Gewalt.

 

 

23.09. –

26.09.2015

 
DBH Bundestagung in Damp

 

Schwerpunktthema war die ineinander greifende Verzahnung staatlicher Sozialdienste in der Justiz mit den freien Trägern der Straffälligenhilfe.der scheidende DBH-Präsident Prof. Dr. Cornel wies auf die dafür notwendige Steuerungsfunktion des Justizministeriums hin. Landesresozialisierungsgesetze sind zielführend.

In der anschließenden Mitgliederversammlung des DBH wurde Prof Dr. Marc Coester als neuer Vorsitzender des DBH gewählt. Die Verbindung nach Baden-Württemberg und die Verzahnung mit den Anliegen des Justizvollzugs wird das neu gewählte Präsidiumsmitglied Matthias Nagel, Anstaltsleiter in Stuttgart-Stammheim gewährleisten. Die Referate der Tagung und die Vorstellung des neuen Vorsitzenden und der Präsidiumsmitglieder sind unter dbh-online.de abrufbar

 

16.09.2015  
8. Qualitätswerkstatt im Eltern-Kind-Projekt in Stuttgart

 

Der Einladung zur 8. Qualitätswerkstatt im Eltern-Kind-Projekt sind am 16. September 2015 30 Teilnehmer aus den Mitgliedsvereinen und Justizvollzugsanstalten gefolgt.

Das Thema der Veranstaltung “Sexueller Missbrauch in der Familie“ wurde anhand von einem aktuellen Fallbeispiel aus dem EKP veranschaulicht. Es ging um die komplexe Fragestellung, ob Betreuung von Familien im EKP möglich ist, wenn der Kindsvater wegen sexuellem Missbrauch

. . . . . Vollständiger Tagungsbericht W. Wilhelm

Weitere Tagungsmaterialien:

 

Fortbildungsvortrag Ute Schukraft, Beratungsstelle Lilith, Pforzheim

 

 

18.08.2015  
Bezirksverein Villingen-Schwenningen: Abschied von Christian Muthmann

 

Nach 35 Berufsjahren in der Einrichtung des Bezirksvereins für soziale Rechtpflege wurde Christian Muthmann Ende Mai in den Ruhestand verabschiedet. Seine Tätigkeit wird in verschiedene Zeitungsartikeln der Südwestpresse, des Schwarzwälder Boten und des Südkurieres gewürdigt.

 

Presseartikel als pdf

 

 

11.08.2015  
Professionelle Beratung auch für Angehörige

Einer der heutigen Themenschwerpunkte der Süwestpresse ist die Situation der Angehörgen von Inhaftierten.

 

10.08.2015  
Das Projekt "Schwitzen statt Sitzen" ist weiterhin auf Erfolgskurs

 

Eine große Anerkennung erfuhren die Arbeit der Vereine und Verbände, die im Netzwerk Straffälligenhilfe zusammenarbeiten, durch die beigefügte Pressemitteilung des Justizministeriums Baden-Württemberg. Justizminister Rainer Stickelberger lobt das landesweite Projekt: Jeder Euro für das Projekt ist bestens investiert. Das Netzwerk
Straffälligenhilfe leistet hierbei hervorragende Hilfe. In 2014 konnten 150 000 Hafttage durch Ableistung gemeinnütziger Arbeit abgewendet werden.

Ausführlicher Bericht der Südwestpresse vom 10.08.2015.

 

Pressemitteilung des Justizministeriums

 

 

31.07.2015  
Bezirksverein Pforzheim:

 

Die Landesregierung hat beschlossen, die JVA Pforzheim zu einer Abschiebehaftanstalt umzufunktionieren. Kritik an diesem Gefängnisumbau übt nicht nur die Stadt Pforzheim, sondern auch der Bezirksverein für soziale Rechtspflege, der in besonderer Weise von dieser Maßnahme betroffen ist, u. a. wegen seiner Projekte in der JVA und dem Einsatz ehrenamtlicher Kräfte. Die Pforzheimer Zeitung und der Pforzheimer Kurier vom 31.07.2015 berichteten hierüber gleichlautend.

Artikel als pdf

Auch der SWR berichtete in der Landesschau von der Kritik der Betreuer über das geplante AUS einer gut funktionierenden Jugendstrafanstalt.

Ganzer Text in der Online-Ausgabe des SWR

(W. Wilhelm)

 

20.07.2015  
10 Jahre Netzwerk Straffälligenhilfe

 

Die Steuerungsgruppe des Netzwerks Straffälligenhilfe freut sich über ihre 10-jährige Zusammenarbeit

In dieser Kooperation wurden viele landesweite Projekte angestoßen: Nachsorgeprojekt Chance, », Schwitzen statt Sitzen«, Eltern-Kind-Projekt, Qualitätsgemeinschaft Gewaltprävention . . . . oder auch nach eingehender Prüfung die Übernahme abgelehnt, wie beispielsweise die »Fußfessel«. Gemeinsame Zukunftskonferenzen aller Mitgliedsvereine und der Gesellschafter des Netzwerks, des badische Landesverband für soziale Rechtspflege, des Paritätischen, LV BW und des Verbands Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg waren dafür die Wegbereiter.

 

13. /14. 7.2015  
Tagung an der evangelischen Akademie: »Haft und dann? « Die Vermittlung von Straffälligen in Arbeit

 

Ca. 80 Tagungsteilnehmer gingen dieser Fragestellung an der Ev. Akademie Bad Boll auf den Grund.


Generalstaatsanwalt Brauneisen,
Vorsitzender des VBSW bei der Tagungseröffnung

Frau Mast, Bundesagentur fur Arbeit und Justizminister Stickelberger
setzen auf eine vertragliche Kooperationsvereinbarung.

Abgeordnete aller vier im Landtag vertretenen Parteien befürworten Kooperationsvertrag

Abschliessend wurden von den rund 80 Tagungsgasten das Positionspapier

zur Arbeitsmarktintegration Haftentlassener einstimmig verabschiedet. Sie formulierten hierin Eckpunkte zur Arbeitsvermittlung im Ubergang von Haft in Freiheit:

 

10.07.2015  
Standards zur Betreuung von Menschen im Übergang und in der Nachsorge aus der Sicherungsverwahrung

 

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e. V. hat im Juni 2015 ein Positionspapier mit wichtigen Standards zur Betreuung von Menschen im Übergang und in der Nachsorge aus der Sicherungsverwahrung herausgegeben.

 

Vollständiger Bericht

 

Positionspapier

 

 

01.07.2015  
Geschäftsführerworkshop "Marketing und Fundraising für Non-Profit-Organisationen "

 

Der Verband Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg e. V. (Verband BSW) hatte am 01.07.2015 zu einem Workshop mit dem Marketing- und Fundraising-Experten Julian Feil eingeladen.

Marketingexperten sagen: Emotional ansprechende, aus-sagekräftige Bilder sind der Schlüssel, um Aufmerksam-keit zu wecken. Hier ein gelungenes Beispiel der Sozialberatung Stuttgart. Zahlreiche Geschäftsführer . . . . . .

Tagungsbericht von W. Wilhelm

 

Texte der Flipchart-Präsentation (J. Feil)

 

 

17. /18.06.2015  
Ergebnisse der 86. Justizministerkonferenz

 

Die Justizministerkonferenz bekräftigt die Wiedereingliederung entlassener Strafgefangener als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie bittet den Strafvollzugsausschuss, konkrete Handlungsvorschläge vorzulegen.

 

Tagungsbericht

 

Empfehlungsbeschluss Wiedereingliederung

 

Empfehlungsbeschluss Rentenversicherung

 

 

26.06.2015  
Karlsruhe : Verabschiedung von Hans Kowatsch

 

Am 26. Juni 2015 wurde Hans Kowatsch, Leiter der Abteilung Straffälligenhilfe, im Rahmen einer Feierstunde vom Verein für Jugendhilfe Karlsruhe (VfJ) verabschiedet. Zahlreiche Gäste aus den Verbänden der Stadt Karlsruhe und der Justiz sind der Einladung zur Verabschiedung von Hans Kowatsch gefolgt.

Die Herren Niederbühl und Seekircher von der Stadt Karlsruhe sowie der Geschäftsführer Kieser vom VfJ hoben in ihren Ansprachen die Verdienste von Hans Kowatsch hervor, der nach 44 Jahren Zugehörigkeit beim VfJ in den wohlverdienten Ruhestand geht . . . .

Vollständiger Artikel von W. Wilhelm

 

 

10.06.2015  
2. Mitarbeiterwerkstatt Wohnen in Stuttgart

 

Als Veranstaltung des Netzwerkes fand am 10.06.2015 in der Internationalen Jugenherberge Stuttgart unter Beteiligung der meisten Einrichtungen die 2. Mitarbeiterwerkstatt der Wohneinrichtungen statt. Unter dem Thema «Sanktionen und Regelverstöße im betreuten Wohnen» stellten verschiedene Einrichtungen Ihre Praxis und Erfahrungen vor.

Inhaltlich abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Fach- und Impulsvortrag "Fördern und Kontrollieren im betreuten Wohnen " von Walter Handlos, systemischer Coach aus Heilbronn und der anschliessenden Weiterarbeit an dem Thema.

Die Veranstaltung vermittelte zahlreiche Erfahrungswerte und gleichzeitig für die teilnehmenden Mitarbeitenden ein gutes Forum des fachlichen Austausches und des persönlichen Kennenlernens.

 

Vorträge und Tagungsmaterialien:

 

Zusammenfassung Impulsvortrag "Fördern und Kontrollieren im betreuten Wohnen ", Walter Handlos

 

Vortrag TIB Sozialberatung Ludwigsburg , Stefan Fuchs & David Heine

 

Vortrag Fortis Böblingen, Mike Ullmann & Verena Solohow

 

 

03.06.2015  
Einsatz hinter Gittern

 

Berichte der Pforzheimer Zeitung und des Pforzheimer Kuriers über die vom dortigen Bezirksverein geförderte Tätigkeit der Ehrenamtlichen in den örtlichen Vollzugsanstalten . "Sie schlagen für Strafgefangenen in den Justizvollzugsanstalten Pforzheim und Heimsheim eine Brücke. . . .

Artikel als pdf

 

 

27.05.2015  
Positionspapier des Netzwerk Straffälligenhilfe zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Das Netzwerk Straffälligenhilfe hat in einem Positionspapier verschiedene Anliegen an die poltischen Parteien formuliert. Die Landtagswahl 2016 steht vor der Tür. Ein an die Vorsitzenden der vier im Landtag Baden-Württembergs vertretenen Parteien gerichtetes Schreiben macht die Positionen und Erwartungen der freien Straffälligenhilfe an eine zukunftsfähige Resozialisierung deutlich. Es hofft, dass diese in den Wahlprogrammen der Parteien und in einem küftigen Regierungsprogramm Berücksichtigung finden werden.

» . . . Die Landtagswahl 2016 steht vor der Tür. Mit diesem Schreiben möchten wir Ihnen vorab die Positionen und Erwartungen der freien Straffälligenhilfe         in Baden-Württemberg an die künftige Landesregierung nennen und hoffen, dass unsere Anliegen in Ihrem Wahlprogramm berücksichtigt. . . «

Gesamttext des Positionspapiers

 

 

18.05.2015  
10 Jahre Übergangsmanagement im Nachsorgeprojekt Chance - 20. Qualitätswerkstatt am 18.05.2015 in Stuttgart

 

Bei der 20. Qualitätswerkstatt im Nachsorgeprojekt Chance trafen sich die Projektverantwortlichen aus den justiznahen Vereinen und den Sozialdiensten im Vollzug.

Beim Startschuss im Sommer 2005 waren die auf dem linken Bild zu sehenden SozialarbeiterInnen der Vereine Karlsruhe, Pforzheim, Ulm, Heilbronn und den Vollzugs- anstalten Adelsheim, Karlsruhe, Rottweil bereits dabei. In den letzten Wochen kamen die auf dem rechten Bild befindlichen KollegInnen aus Villingen-Schwenningen, Mannheim, Ravensburg neu hinzu .

Die Qualitätswerkstätten dienen der fachlichen Weiterentwicklung des Konzepts und der Fortbildung der Mitarbeitenden. Matthias Rueß, Dipl. Psychologe und Psych. Psychotherapeut der Psychotherapeutische Ambulanz der Bewährungshilfe Stuttgart e. V. stellte die ziel- und bedürfnisorientierte Arbeit mit Straftätern, das »Good Lives«-Modell vor und kam mit den Teilnehmenden über dessen Einsatz- möglichkeiten im Nachsorgeprojekt ins Gespräch.

 

Vortrag »Good Lives«-Modell

 

 

23.04.2015  
Mitgliederversammlung und öffentliche Veranstaltung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege in Karlsruhe

 

Unter großer Beteiligung fand am 23.04.15 in der Paul-Gerhard-Gemeinde im historischen Gebäude des ehemaligen Stephanienbades die diesjährige Mitgliederversammlung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege statt. Die auf der Tagesordnung stehenden Neuwahlen führten zu einer Wiederwahl der bisherigen Vorstandschaft und der Erweiterung um eine neue Vorstandstelle in welche die Mannheimer Oberstaatsanwältin Frau Christina Arnold (Vorstandsmitglied im Bezirksverein Mannheim) einstimmig gewählt wurde.

 

 

Vorstand: U. Köpcke, A. Roth, H. Belz, U. Maissenhälter, Dr. K. -M. Walz, C. Arnold, W. Eißer, J. Gebauer, W. Wilhelm   Der Vorsitzende Verbandes Dr. Walz

Am Nachmittag fand am gleichen Orte die zusammen mit dem Verein für Jugendhilfe Karlsruhe e. V. anlässlich des 60-jährigen Jubiläums ausgerichtete öffentliche Veranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Politik, Justiz und justiznaher Sozialarbeit statt. Sie wurde inhaltlich ausgestaltet durch den Vortrag des Rechtspsychologen Niels Habermann (Hochschule Heidelberg) zur Fragestellung »Kann man die Gefährlichkeit von Straftätern einschätzen? «.


Grussreden und Vortrag

Tagungsbericht (W. Wilhelm)

Pressespiegel

 

23.03.2015
Mitgliederversammlung und öffentliche Veranstaltung des VBSW in Tübingen

 

Bei der 13. Mitgliederversammlung fanden Neuwahlen statt.der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Harriehausen, Präsident des Landgerichts Heilbronn a. D. trat nicht mehr zur Wiederwahl an. An seiner Stelle wurde sein Nachfolger im Amt des Vorsitzenden der Jugendhilfe Unterland, der Chef der Staatsanwaltschaft Heilbronn, Frank Rebmann in dieses Amt gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt.

 

 

Achim Brauneisen, Vorsitzender, Generalstaatsanwalt Stuttgart Frank Rebmann, stellv. Vorsitzender, Leitender Oberstaatsanwalt Heilbronn, Hartwig Dickemann, Leiter der Vollzugsanstalt Heilbronn, Hilde Höll, Geschäftsführerin des VBSW, Gerd Gugenhan, Vorsitzender Richter am Landgericht Ulm, Dieter Strobel, Geschäftsführer der Sozialberatung Schwäbisch Gmünd, Georg Steckenstein, Geschäftsführer der Sozialberatung Ludwigsburg Michael Wandrey, Geschäftsführer der Hilfe zur Selbsthilfe Reutlingen, Julia Herrmann, Assistentin der Geschäftsführung, es fehlt: Albrecht Braun,1. Staatsanwalt, Staatsanwaltschaft Stuttgart   Der Vorsitzende des VBSW, Generalstaatsanwalt Brauneisen und der Vorsitzende des Tübinger Jubiläumsvereins, Richter am Amtsgericht Hausch im Gespräch

Anlässlich des 60 jährigen Jubiläums des Vereins für Jugend- und Bewährungshilfe im Landgerichtsbezirk Tübingen e. V. fand am Nachmittag mit über hundert Gästen aus Politik, Justiz und justiznaher Sozialarbeit eine Festveranstaltung statt. Sie wurde musikalisch umrahmt von den Soulhossas, einem integrativen Musikprojekt der Kulturwerkstatt Reutlingen. Hauptthema in den aktuellen Ausführungen des Verbandsvorsitzenden Achim Brauneisen und des Justizministers Rainer Stickelberger, war die wahrscheinliche Rückkehr der Bewährungs- und Gerichtshilfe ins staatliche System. Die Pressemitteilung des Verbands und die Presseberichte nehmen darauf Bezug.der Rückblick des Vorsitzenden des Tübinger Mitgliedsvereins, EberhardHausch, auf die 60jährige Vereinsgeschichte zeigte die Entwicklung vom “Unterstützerverein” der staatlichen Bewährungshilfe zum Verein mit eigenem Fachpersonal und vielfältigen eigenen Projekte auf.


Soulhossas und Festgäste im Gemeindezentrum St. Johannes in Tübingen

Pressespiegel

 

10.03.2015  
Benefiz-Gala fifty-fity in Stuttgart

 

Im ausverkauften Theaterhaus Stuttgart präsentierte Anette Heiter ihre Benefiz-Gala fifty-fity mit dem Stuttgarter Juristenkabarett, den Gruppen Salt Peanuts und Honey Pie.der Erlös des Abends ging zu gleichen Teilen an den Weißen Ring und den Verband Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg. Frau Heiter, im Hauptberuf Richterin, begründete »Hilfen für Täter und Opfer sind die zwei Seiten einer Medaille! Es ist mir ein Anliegen, diese wichtige Arbeit zu unterstützen. « . Der Verband sagt herzlichen Dank für die großzügige Zuwendung.

 

 

10.03.2015  
Qualitätswerkstatt "Lug & Trug - Umgang mit Betrügern“ in Stuttgart

 

Die Veranstaltung richtete sich an Mitarbeiter der sozialen Dienste der Justiz und Mitarbeiter aus der Straffälligenhilfe, die in unseren landesweiten Projekten z. B. als Fallmanager aktiv sind.

Als kompetenter Referent zum Konflikt beladenen Thema "Lug & Trug - Umgang mit Betrügern“ konnte Dr. Dietmar Czycholl . . . . .

Tagungsbericht W. Wilhelm

 

Vorträge und Tagungsmaterialien:

 

Fachvortrag Dr. Dietmar Czycholl

 

 

06.03.2015  
Schulden und Inhaftierung - Eine Broschüre für ver- und überschuldete Gefangene

 

Das Netzwerk Straffälligenhilfe veröffentlicht unter Autorenschaft von W. Wilhelm eine umfangreiche Informationsschrift mit zahlreichen praktischen Handreichungen und Formularen.

Broschüre als pdf

 

 

04.02.2015  
Bürgerschaftliches Engagement im Justizvollzug

 

Der Fortbildungsverbund Straffälligenhilfe Baden-Württemberg, in dem das Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg integriert ist, veranstaltete am 04.02.2015 in Stuttgart die jährliche Mentorentagung.

Die Veranstaltung richtete sich an Anstaltsleitungen, Ehrenamtsmentoren, freie Träger und natürlich Ehrenamtliche aus dem Bereich des Justizvollzuges. Schwerpunktthema war die Weiterentwicklung des Qualitätskonzepts mit der Fragestellung, ob sich . . . . .

Vollständiger Tagungsbericht Willi Wilhelm

Materialien und Vorträge:

 

Frau Daniela Seifert (JuMi BW) Entstehungsgeschichte des Fortbildungsverbund

 

Hilde Höll -Entwicklung des Qualitätskonzepts

 

Dr. Christine Pfeffer - Das Ehrenamtlichen-Konzept in der Hospiz-Arbeit

 

Frau Ulrike Gremminger Migrationszentrum, Caritasverband Stuttgart Projekt »Kulturdolmetscher«

 

 

21.01.2015  
7. Qualitätswerkstatt im Eltern-Kind-Projekt in Stuttgart

 

Unter guter Beteiligung fand am 21.01.2015 in der Internationalen Jugendherberge Stuttgart die 7. Qualitätswerkstatt zum landesweiten Eltern-Kind-Projekt statt. Neben Überlegungen und Fragen zur Konzeptentwicklung lag der Schwerpunkt auf aktuellen Informationen zum Stand des Projektes und in verschiedenen Fallbeispielen - und Besprechungen.

Vorträge und Tagungsmaterialien:

 

Tagungsbericht (W. Wilhelm)

 

Präsentation der aktuellen Situation

 

Evaluation, Annabel Zwönitzer

 

 

 

Ältere Informationen und Presseberichte